STAY the night 2017
21-arch unterstützt Entwicklungshilfeprojekt
in Uganda
„Weil sie’s anders machen!“

Eine Unternehmerplattform die Entwicklungshilfe fördert? Gibt es davon nicht schon genügend?
Warum unterstützt das Architekturbüro 21-arch GmbH, Stuttgart, das Unternehmernetzwerk „STAY“ bei seinem Alliance-Projekt in Uganda? Wir fragen nach – bei Uli Schwarz, Geschäftsführer des Büros im Stuttgarter Westen.

Seine Antwort ist kurz und knapp: „Weil sie’s anders machen.“
In der Tat unterscheidet sich das Konzept von gängigen Entwicklungshilfeprojekten. Durch Gründen eines Unternehmernetzwerkes wird eine nachhaltige Entwicklung gefördert, eine Entwicklung, die bleibt. Dabei setzt STAY auf lokale Sozialunternehmer als Entwicklungshelfer. Sie kennen die Herausforderungen und Chancen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Erzielung eines eigenen Einkommens am besten und organisieren bedarfsgerechte Grundausbildungen direkt vor Ort. Dies erzeugt Multiplikatoren, welche die Projekte über das Land verbreiten. Dabei münden die einzelnen Module Gesundheit, Bildung und Einkommen auf längere Sicht in eine Wohlfahrtsspirale, die die Zukunftsperspektive für die Menschen verbessert und die Ausbreitung der Slums hemmt.
Benjamin Wolf, Gründer des STAY-Netzwerks hatte Förderer und Interessierte Anfang November zur „STAY the Night 2017“ ins Römerkastell eingeladen, um seine wegweisenden Projekte zu präsentieren und die Tragweite des bereits Erreichten deutlich zu machen. Er brennt für seine Vision. Durch bewegende Live-Schaltungen konnte man seine Leidenschaft, aber auch die Freude der beteiligten Netzwerker vor Ort in Afrika nachempfinden, deren Projekte an diesem Abend mit Spenden unterstützt wurden.
Uli Schwarz ist begeistert vom Konzept „Unternehmer für Unternehmer“. Mit einem Startkapital für die Arbeit der STAY-Alliance hat er sich nun in das Netzwerk eingebracht. „Ich kann mit einer Spende helfen, eine grandiose Idee zu verwirklichen.“, so der Architekt. „Die Projekte werden tiefe Wurzeln im ländlichen Raum ziehen.“ Ganz nebenher passt sein Engagement perfekt zur internationalen Ausrichtung der 21-arch. Er beschäftigt mehr als 20 Mitarbeiter aus 10 Nationen, von Nigeria bis Estland.

www.stay-stiftung.org